#015 – Darum ist VR noch lange nicht gescheitert

Keine Technologie hat in den letzten Jahren so viel Begeisterung und gleichzeitig Ablehnung erlebt, wie die Rückkehr der virtuellen Realität. Seit dem VR für jeden zugänglich geworden ist, scheiden sich die Geister, ob dieses Medium in der Freizeit- und Tourismusbranche eine Lobby hat. Dabei gibt es viele gute Beispiele, die sowohl inhaltlich als auch technologisch großen Eindruck hinterlassen haben. So hat The VOID, ein Start-Up aus den USA, ein Mixed Reality Erlebnis auf die Beine gestellt, dass den virtuellen Raum mithilfe von Szenerie und Kulissen haptisch erlebbar macht.

Zusammen mit Marcus Ernst (Projektleiter bei YULLBE) und Sven Mayer (MackNeXT Divisions Director) habe ich in dieser Episode über die Entwicklung von VR Attraktionen gesprochen und haben uns natürlich auch über das neueste Produkt aus dem Hause Mack unterhalten: YULLBE.

Marcus Ernst, YULLBE Projektleiter | Foto von www.yullbe.com
Sven Mayer, MackNeXT Division Director | Foto von www.yullbe.com

Das Gespräch hat mich darin bestätigt, dass es noch Interesse an dem Medium gibt und wie Marcus es gut zusammenfasste: Es kommt auf den Inhalt an. VR ist nur so gut, wie die Geschichte die erzählt wird. Wie immersiv ist das Erlebnis? Wie packend / mitreißend ist die Geschichte? In Folge #011 „Warum VR noch lange nicht gescheitert ist!“ war es mir wichtig zu zeigen, dass es nicht nur das klassische Gaming-Konzept gibt, sondern auch die Möglichkeit durch geschickten Einsatz von VR eine Geschichte zu erzählen. Dabei sollte die Technologie mittel zum Zweck sein. So finden es auch Marcus und Sven, die sich mit dem Thema intensiv beschäftigt haben.

YULLBE setzt dabei auf das Fullbody Tracking, also das wahrnehmen des gesamten Körpers im virtuellen Raum. Klassischerweise funktioniert dies mit Sensoren im Raum, die sich an verschiedenen Messpunkten, sog. Markern oder Trackern, orientieren. Diese Messpunkte sind häufig am Helm, sowie an Handschuhen oder Rucksäcken bzw. Requisiten befestigt. In Rust geht man aber noch einen Schritt weiter. Mit einem eigens entwickelten Helm und Trackern an den Füßen, werden komplette Spieler*innen zu Avataren. Dabei erkunden sie die Welten des Adventure Club of Europe, der mit der Wiedereröffnung von Piraten in Batavia seine Origin-Story bekommen wird.

Was es zum Thema Virtual Reality noch zu erwarten gilt erfahrt ihr in der neuen Folge How to Freizeitpark.

Vielen Dank an das Team rund ums Mack NeXT Lab für das spannende Interview!

Shownotes:

  • Inside-Out Tracking:
    • VR Spieler werden im Gegensatz zum Outside-In Tracking nicht von außen beobachtet, um die Positionen der Marker zu bestimmen, sondern aus dem VR Headset heraus. Dies ermöglicht ein genaueres Tracking ohne Hindernisse und der Aufbau wird dadurch reduziert, da keine externen Kameras im Spielraum angebracht werden müssen
  • Immersive VR Attraktionen:
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